Was Sie erwartet
Cyberangriffe sind längst nicht mehr nur technische Risiken. Für Geschäftsleitende und andere Entscheidungsträger:innen stellen sie zusehends eine rechtliche und organisatorische Herausforderung dar. Gesetzliche Vorgaben wie die NIS2-Richtlinie, datenschutzrechtliche Anforderungen und gesellschaftsrechtliche Sorgfaltspflichten erhöhen den Handlungsdruck. Unternehmen müssen angemessene Sicherheitsmaßnahmen treffen, Verantwortlichkeiten festlegen und ihre Cybersecurity-Compliance nachvollziehbar dokumentieren.
In dem Webimpuls des Fokusprojekts LegalTrustNavigator erhalten die Teilnehmenden einen kompakten Überblick über die rechtlichen Pflichten und Haftungsrisiken im Zusammenhang mit der IT-Sicherheit. Welche Verantwortung tragen Geschäftsführung und Vorstand? Welche organisatorischen und technischen Maßnahmen sind erforderlich? Welche Aufgaben können delegiert werden – und welche Verantwortung verbleibt bei der Unternehmensleitung?
Behandelt werden unter anderem Risikomanagement, interne Zuständigkeiten, Überwachungspflichten, Schulungs- und Dokumentationsanforderungen, der Umgang mit Sicherheitsvorfällen sowie die persönliche Haftung bei unzureichender Cybersecurity-Organisation. Darüber hinaus zeigt der Vortrag, welche praktischen Schritte Unternehmen ergreifen können, um ihre IT-Sicherheit rechtssicher und wirksam zu organisieren.
Speaker

Christan Horz ist wiss. Mitarbeiter am Institut für Internet-Sicherheit – if(is) im Projekt LegalTrust Navigator (Legal Tech), Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Handels-, Gesellschafts- und IT-/KI-Recht sowie Doktorand am Fachbereich Rechtswissenschaft der Justus-Liebig-Universität in Gießen

Justus Krahnefeld ist Projektleiter am Institut für Internet-Sicherheit – if(is) im Projekt LegalTrust Navigator (Legal Tech), LL.M. mit Tätigkeitsschwerpunkt im europäischen und deutschen IT-Sicherheitsrecht, KI-Regulierung und dem Recht neuer Technologien.

Tobias Diemer ist innerhalb der Transferstelle für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Über Stationen im Europäischen Parlament und im politischen Berlin widmet er sich nun vor allem der Aufbereitung und Darstellung der Inhalte der Transferstelle im öffentlichen Raum.
